Trainings: Webinar oder Präsenz?


#1

Ein ewiger Streitpunkt, den wir bei uns haben, ist das Onboarding und Training von Mitarbeitern in Asana. Ich für meinen Teil halte Asana ja für ziemlich selbsterklärend, aber das geht offensichtlich nicht jedem so. Einerseits gibt es die hervorragenden Webinare, auf die ich immer gerne verweise, auf der anderen Seite wird, speziell von nicht so web-affinen Mitarbeitern, immer wieder eine Präsenzschulung gewünscht.

Mich würde mal interessieren, wie denn so der Bedarf im Markt nach deutschsprachigen Trainings, sei es als Webinar oder auch als Präsenzschulungsangebot, aussieht. Welche Erfahrungen habt ihr denn so bei diesem Thema gemacht?


#2

Wir als Unternehmen mit in der Regel sehr jungen Kollegen, die Englisch beherrschen, haben ein “eigenes” onboarding - projekt in Asana erstellt, was wir im Rahmen des Onboarding-Prozesses demjenigen assignen. Gleichzeitig findet immer ein kurzes Intro live statt. 30-60 min. Das ist wichtig, damit die neuen Kollegen Fragen stellen können etc. Ein Tutorial auf deutsch sollte es auf jeden Fall geben, gerne als Video. Webinare sind nicht relevant.


#3

Hallo @Dennis_Dirdjaja,

die gleiche Schwierigkeit habe ich die letzten Jahre auch immer wieder festgestellt. Da ich lange in englischsprachigen Startups gearbeitet habe, was zumindest die Sprache idR kein Problem. Das letzte Jahre habe ich aber für REWE Digital gearbeitet und da war dann sowohl die Sprache als auch die fehlenden Trainings in Person ein Problem.
Da ich für die Einführung von Asana verantwortlich war, habe ich dann selber die Trainings gegeben und in jeder Abteilung Mitarbeiter zu Asana Champions ausgebildet die, dann wiederum neue Mitarbeiter ausgebildet haben :slight_smile:

Mehr dazu habe ich hier geschrieben.

Meiner Erfahrung nach sind Trainings in Person deutlich effektiver und nachhaltiger, man kann viel besser auf die Fragen der Mitarbeiter eingehen. Und fast niemand den ich kenne, hat sich selber mal den Asana Guide durchgelesen, dafür ist das Thema Projektmanagement für die meisten einfach zu langweilig.

Beste Grüße,
Sebastian